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BEHANDLUNGEN

Mikroskopunterstützte Wurzelkanalbehandlung

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Untersuchung, Diagnostik & Behandlungsplanung

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Mikroskopunterstützte Endodontie /
Wurzelkanalbehandlung

Der Begriff „Endodont“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „das sich im Zahn Befindende“. Die Endodontie als Teilgebiet der Zahnheilkunde befasst sich also mit den Erkrankungen des Zahnnervs. Ziel endodontischer Behandlungen ist der Erhalt des Zahnes. Eine Wurzel(kanal)behandlung ist notwendig, wenn schädliche Bakterien in den Zahnnerv eingedrungen sind und sich die Wurzel entzündet hat. Durch den lokalen Einsatz von hochwirksamen Betäubungsmitteln ist diese schmerzfrei.

Sehr große Fortschritte wurden in den letzten Jahren durch zahlreiche technische Neuerungen gemacht. Diese gewährleisten vor allem auch bei komplexen Fällen und den o. g. Wurzel(kanal)behandlungs-Revisionen eine sehr hohe Erfolgsquote im Sinne der langfristigen Zahnerhaltung. Der Einsatz des Dentalmikroskops mit bis zu 25-facher Vergrößerung des Zahninneren erlaubt höchstmögliche Präzision. Mit dem bloßen Auge sind die winzigen Wurzelkanaleingänge nämlich kaum erkennbar.

Zur Vermessung der Kanaltiefe wird dann das sogenannte Endometrie-Gerät eingesetzt. Es arbeitet wesentlich genauer als ein Röntgengerät und ermöglicht durch die exakte Tiefenbestimmung eine gründliche Säuberung des Kanals bis hin zur Wurzelspitze.
Weiter geht es im Hightech-Reigen dann mit einem hochflexiblen Nickel-Titan-Instrument, womit der Wurzelkanal substanzschonend und dreidimensional gereinigt wird. Abschließend wird eine vollständige Desinfektion durchgeführt, was mit Spülflüssigkeiten geschieht, die über Ultraschall aktiviert werden.
Das Ergebnis von so viel Präzisionsarbeit an der Zahnwurzel sind Erfolgsprognosen von bis zu 95 Prozent. Einziger Wermutstropfen: die aufwändigen Sitzungen erfordern oft viel Zeit.

Revisions-Wurzelkanalbehandlung

Verloren geglaubte Zähne retten

 

Eine Wurzelkanalbehandlung wird häufig als letzte Möglichkeit bezeichnet, den Zahnverlust zu vermeiden. Treten nach erfolgter Wurzelkanalbehandlung erneut Probleme auf, steht oft die reelle Diskussion über die Zahnentfernung im Raum.

Revisions-Wurzelkanalbehandlungen sind eine relativ wenig verbreitete Behandlungsmethode, bei der eine vorhandene Wurzelkanalfüllung erneuert wird. Sie sollten idealerweise unter Anwendung des Operations-Mikroskops erfolgen und sind verbunden mit einem hohen Zeitaufwand. Sind – in seltenen Fällen – daneben noch weitere zahnerhaltende Maßnahmen notwendig (z. B. Wurzelspitzenresektion, chirurgische Kronenverlängerung), ist das Zahnimplantat oft die effektivere, sicherere und kostengünstigere Variante. Aber! Das Implantat ist zwar die beste Variante des Zahnersatzes. Ein eigener Zahn bleibt jedoch ein eigener Zahn: mit einem besseren Kaugefühl und einem besseren, „eigenen Immunsystem“ im sogenannten Parodontium.

Zahnunfall (Traumatologie)

Unverzüglich die korrekte Therapie einleiten

 

Zahnunfälle sind für Patient und Zahnarzt zum einen überraschende und zum anderen sehr seltene Ereignisse. Damit verunfallte Zähne noch möglichst lange erhalten bleiben ist, die korrekte (zahnärztliche) Behandlung von größter Wichtigkeit. Idealerweise werden ausgeschlagene Zähne direkt am Unfallort (z. B. Kindergarten oder Schule) in eine Zahnrettungsbox eingelegt. Ist diese nicht vorhanden, können alternativ H-Milch oder die Mundhöhle selbst als Lagerungsort dienen (kein Wasser, vor allem nicht trocken).

Zahnärztlicherseits muss die richtig Vorbehandlung vor dem Wiedereinsetzen des Zahnes, die richtige Schienung sowie regelmäßige Kontrollen erfolgen. Entscheidend ist hierbei das rechtzeitige Erkennen und Behandeln von ersten Entzündungserscheinungen an der Zahnwurzel.

P.S.: Gibt es an Ihrem Kindergarten/ an Ihrer Schule noch keine Zahnrettungsbox und keine 1. Hilfe-Anleitung für ausgeschlagene Zähne? Dann sprechen Sie uns an. Wir spendieren gerne eine Zahnrettungsbox.

Behandlungsfälle: Zahnunfall